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 Friedensforschungszentrum und Healing Biotop "Tamera"

 


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Wir haben uns gegen Tamera entschieden, weil mensch dort mindestens 15€ am Tag zahlen muss und nebenbei arbeiten. Trotzdem waren wir mal zu Besuch und haben uns angeschaut, was da so geht. Tamera existiert seit 1995 und bezeichnet sich selbst als "Healing Biotop". Dort leben ca. 100 Leute plus 100 bis 300 Gäste. Einer der Schwerpunkte von Tamera ist die Entwicklung von Solarenergiesystemen und Permaculture. So gibt es z.B. das "Solar Village", wo verschiedene Möglichkeiten, die Sonne zu nutzen, erprobt werden. Gekocht wird dort mit Solarkochern (grosse Parabolspiegel in deren Mitte der Topf platziert wird) und diversen anderen Spiegelsystemen. Ausserdem gibt es eine eigene Biogasanlage, welche relativ einfach nachzubauen ist. Ziel der Arbeit im "Solar Vilage" ist die Speicherung der Energie zu verbessern und Wege zu finden, wohnen und die Nutzung von Solarenergie zu verknüpfen. Neben diesen Sachen arbeitet Tamera zusammen mit dem Permaculture-Guru Sepp Holzer (ein verrückter Österreicher, der u.a. Kiwis auf 1500m Höhe anbaut) an dem Projekt "100 Seen für Alentejo". Im Rahmen von diesem Projekt werden künstliche See angelegt, mit dem Ziel den Wasserhaushalt der Region zu verbessern um langfristig wieder Bäume pflanzen zu können. Im Grunde ist das Ganze eine super umfangreiche Renaturierungsmaßnahme. In Tamera gibt es bis jetzt 4 Seen und weitere 18 sollen entstehen. Die Seen werden nach bestimmten Prinzipien angelgt, so wird z.B. mit der Kontur der Landschaft gearbeitet, keine Folie am Boden ausgelegt usw. Der eigentliche Hauptschwerpunkt von Tamera ist aber die Friedensarbeit. Der Grundgedanke ist, dass die "Feindschaft zwischen den Geschlechtern" und die unterdrückte Sexualität die Ursache allen Übels sind. In diesem Sinne wird in Tamera in freien Beziehungen gelebt. Dies allerdings etwas komisch, so dass alles bisschen wie ein Freiluftbordel rüberkommt. Frei danach: "Wenn wir genügend ficken, kommt der Frieden von allein." Zwar werden auch Leute ausgebildet, Komunen nach dem Vorbild von Tamera errichten zu können, aber der Schwerpunkt ist die freie Liebe, die aber wiederum hauptsächlich auf Sex reduziert wird. Uns hat vor allem der praktische Aspekt an Tamera gefallen, also die Permaculture Projekte und das Solar Village. Negativ fanden wir, die ziemlich geschlossene und scheinbar auch stark hierarchische Struktur (Leute die da leben dürfen z.B. nicht ohne Erlaubnis weg, auch was mit dem Geld passiert ist eher undurchsichtig). Auch die "Ideologie" von Tamera hat uns nicht so angesprochen.

 Wer mehr wissen moechte, kann sich die Homepage von Tamera ansehen:

www.tamera.org

 

Alles muss man selbst besetzen . die Es.Col.A. in Porto

 


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Der folgende Artikel ist auch bei Indymedia Linksunten verfuegbar ( http://linksunten.indymedia.org/de/node/47324) und jetzt auch bei Indy Deutschland (http://de.indymedia.org/2011/09/316449.shtml). In Porto/Portugal entsteht seit etwa vier Monaten eine alternative Schule. Das alte Schulgebaeude stand seit etwa fuenf Jahren leer, da die ehemalige Grundschule in ein neues Gebaeude verlegt wurde. Zuerst war eine temporaere Besetzung fuer einen Aktionstag zur Erinnerung an die Revolution '74 geplant. Es wurden unter Einbezug der unmittelbaren Nachbarschaft verschiedene Workshops angeboten und Musik gemacht. Da das Gebaeude nicht wie erwartet geraeumt wurde, wurden die Aktivitaeten fortgesetzt. Es gab Versammlungen und die Idee einer alternativen, kollektiven Schule entstand. Etwa einen Monat nach der Besetzung wurde das Schulgebaeude von der Polizei gewaltsam geraeumt. Im Nachklang dazu gab es eine Demonstration vor dem Rathaus mit etwa 300 Leuten und Diskussionen ueber die Weiternutzung bzw. Neubesetzung der Schule. Durch Druck wegen dem guten Kontakt und Unterstuetzung durch Nachbarschaft und grosser Medienaufmerksamkeit, vor Allem wegen der brutalen Raeumung, gelang es eine Vereinbarung ueber eine Nutzung bis Dezember mit der Gemeinde zu finden. Das Schulgebaeude soll dann fuer die Universitaet genutzt werden, welche den Ort bereits seit laengerem nutzen will, aber erst nach der Besetzung wieder aktiv geworden ist. Es.Col.A. - "Escola Coletiva Autogestionado" bedeutet kollektive, selbstverwaltete Schule. Im zweiwoechigen Rhytmus gibt es Versammlungen, um ueber die Prinzipien und das Selbstverstaendnis des noch jungen Projekts zu diskutieren. Dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen, bis jetzt wurden aber schon einige Aspekte erarbeitet. Zwar musste fuer die Vereinbarung mit der Stadt ein Verein gegruendet werden, die Organisation und das Miteinander laeuft jedoch basisdemokratisch ab, Entscheidungen sollen konsensorientiert getroffen werden. Ausserdem ist die Schule ein unkommerzieller Raum, oekologisch orientiert und der Austausch funktioniert auf horizontaler Ebene. Neben der Arbeitsgruppe fuer das Selbstverstaendnis der Schule gibt es noch andere Arbeitskreise, die sich mit der Infrastruktur, der Programmplanung und Kommunikation beschaeftigen. Im Moment gibt es schon verschiedene Projekte wie Capoeiraworkshops, Mal- und Zeichenkurse, Kino, Tanzworkshops und Musikprojekte. Auch Nachhilfeunterricht auf horizontaler Ebene und ein Umsonstladen sind geplant. Jeder der sich einbringen moechte, kann sich mit seinen Ideen an den Orga-Arbeitskreis wenden, der verschiedene Workshops und Veranstaltungen zeitmaessig koordiniert. Die Versammlungen und Treffen sind fuer jeden offen und jeder kann sich an Projekten und Entscheidungen beteiligen. Ausserdem ist die Schule ein offener Raum, den jeder besuchen kann und sich so auch direkt einbringen, informieren oder in Kontakt mit anderen kommen kann. Aktuell befindet sich das Schulprojekt noch im Aufbau. Da das Gebaeude stark verschmutzt und beschaedigt war gibt es noch viel zu tun. Nach und nach arbeiten verschiedene Leute daran, das Dach zu reparieren, Scheiben zu ersetzen, Waende zu bemalen und Material zu besorgen. Langfristige Projekte koennen zur Zeit noch nicht geplant werden, da im Dezember darueber entschieden wird, ob die Schule an die Uni geht oder als soziales Zentrum bestehen bleibt. Desweiteren wurde die Schule zwar in erster Linie als Raum fuer die Nachbarschaft besetzt, diese Moeglichkeit wird aber bis jetzt kaum wahrgenommen. So ist die relativ kleine libertaere Szene von Porto etwas unter sich, was aber den Austausch und die Zusammenarbeit der verschiedenen Projekte untereinander foerdert.

Escola do Alto da Fontinha (Rua da Fábrica Social 17, Porto) http://escoladafontinha.blogspot.com/

es.col.a.da.fontinha@gmail.com




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