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Die Solardusche

Kalt duschen ist Mist, sogar wenn man ein harter Hippie ist und Babylon und Strom total ablehnt. Im Sinne der angestrebten 100%igen Selbstversorgung ist es also das naheliegenste die Sonne zu nutzen, um Wasser zu erwaermen. Natuerlich koennten wir auch jeden Tag Holz hacken und Wasser ueber'm Feuer warm machen, aber das ist weder oekologisch noch arbeitssparend.
Wie schon fuer das Kompostklo, gibt es auch fuer Solarduschen verschiedene Bauweisen. Die Dusch, die wir auf Tribodar gebaut haben, funktioniert nach dem denkbar einfachsten Prinzip. Ein kraeftiger schwarzer Schlauch wird als Spirale gerollt auf einer Basis angebracht, nach der Sonne ausgerichtet und schon erwaermt sich das Wasser (stellenweise sogar so heiss, dass eine Kaltwasser Mischmoeglichkeit eingebaut werden muss). Klingt einfach, ist aber praktisch doch nicht ganz so leicht umzusetzen.
Als Basis dienten in unserem Fal ein paar ausrangierte Kuehlschranktueren, die zu einer Platte zusammengezimmert wurden. Darauf haben wir schwarze Folie ausgelegt und darueber erst den Schlauch angebracht. Die schwarze Folie sorgt fuer einen zusaetzlichen Erwaermungseffekt. Den Schlauch haben wir dann zu Spirale aufgerollt und in regelmaessigen Abstaenden an der Basis befestigt. Dazu haben wir Draht in Boegen drueber gespannt und an der Basis verschraubt. Hier drauf achten, dass der Schlauch nicht eingeklemmt wird, weil er sich in der Hitze ausdehnt. Beim Schlauch drauf achten, dass er wirklich massiv ist, ein einfacher Gartenschlauch reicht fuer eine effektive Solardusche nicht aus.
Als der Schlauch fertig ausgerollt war, haben wir ringsrum einen Rahmen gezimmert, in dem zwei Loecher waren (fuer Kaltwasserzufluss und Warmwasserabfluss). Ueber dem Rahmen wurde dann eine durchsichtige Folie gespannt (besser Glas). Die Folie und der Rahmen sorgen fuer die Isolierung und dafuer, dass die Sonnenwaerme noch effizienter genutzt wird.
Ab hier kommt der knifflige Teil, naemlich das Anschliessen der Spirale an der Wasserkreislauf. Das kalte Wasser kam in unserem Fall direkt von der Leitung, welche immer offen war. Ist der gesamte Kreislauf einmal voller Wasser, erwaermt sich das Wasser im Schlauch. Das warme Wasser steigt auf und zieht dabei das kalte Wasser nach sich. Bei der spiralfoermigen Anordnung des Schlauchs funktioniert dies allerdings nur bedingt. Der Warmwasserausgang ist zuerst mit einem alten Boiler verbunden, der das erhitzte Wasser speichert. Vom Boiler geht dann ein extra Schlauch zur Dusche. Neues Kaltwasser kommt erst dann in den Kreislauf, wenn die Dusche aufgedreht wird.
Alles in allem ist das etwas schwierig zu erklaeren. Demnaechst laden wir noch Bilder von der Dusche hoch, die wir auf Tribodar gebaut haben. Fuer weitere, verschiedene, Bauweisen gibt es aus der Reihe "Einfaelle statt Abfaelle" ein sehr gutes Heft zu Solarduschen. Ansonsten einfach mal das Internet durchforsten.
Generell gilt: fuer Bauweisen mit Schlauch (alles auch ohne Schlauch moeglich) massiven Schlauch benutzen, die ganze Anlage (vor allem bei Anschluss an Wasserleitung mit hohem Druck) erstmal nur testweise benutzen und nach Schwachstellen gucken (dehnt sich der Schlauch aus? platzen die Anschluesse? Ist der Boiler gross genug? usw...), unbedingt Ausdehnungsgefaess einbauen, sonst kann der Boiler platzen, wenn sich zuviel heisses Wasser sammelt. Und Am allerwichtigsten: das Wasser muss innerhalb des Kreislaufs von allein zirkulieren koennen. Das macht es normalerweise auch. Wenn nicht, brauchen wir eine Pumpe und dann wird alles komplizierter und verbraucht Strom.

Ist dass erstmal alles ausgecheckt und der Kreislauf hat die ersten Testlaeufe ueberstanden, steht dem warm Duschen nichts mehr im Weg.



How to make Sachen selber

Hier ein paar gesammelte Rezepte zum ansehen und nachmachen

 

D.I.Y.

 

 

D.I.Y. or buy

 

Das Kompostklo

Schneller als erwartet sind wir dazu gekommen ein Kompostklo zu bauen. Hier in Lesznowola, bei Max und Karolina, welche sich beide sehr fuer Permaculture und und Nachhaltigkeit interessieren, bot sich die perfekte Gelegenheit. Zum Glueck lag genuegend Material rum, so dass wir nichts kaufen mussten.

Gebaut haben wir das Klo frei nach der Anleitung aus " Einfaelle statt Abfaelle - Das Kompostklo"

 

Kompostklo

 

 

Der Kompostierbehaelter

Den Kompostierbehaelter (wo reingeschissen wird) haben wir zuerst gebaut, damit wir uns beim Geruest an der Groesse orientieren konnten. Als Behaelter haben wir zwei 200l Plastefaesser genommen. Der Vorteil von Plaste; es rostet nicht durch und laesst sich relativ leicht bearbeiten. Zuerst haben wir im unteren Fass das Sieb eingebaut, auf dem die Kacke landet um zu kompostieren. Dazu haben wir drei dicke Metallstaebe komplett durch's Fass gesteckt und mit Draht ein passend zurecht gesaegtes Gitter drauf geroedelt. Dann haben wir beim oberen Fass den Boden und beim unteren Fass den Deckel abgeschnitten, um sie ineinander stecken zu koennen. Danach haben wir sie verschraubt und die Kante mit massig Silikon abgedichtet. Im unteren Fass haben wir ca. 6cm ueber dem Boden die Kompostentnahmeklappe eingebaut. Dafuer einfach ein Viereck aussaegen und das ausgeseagte Stueck mit altem Gummi als Scharnier wieder befestigen. Als Verschluss dient ein Stueck Draht, damit die Luftzufuhr durch die Klappe einfach reguliert werden kann. Die Klappe ist nicht direkt an der Unterkante angebracht, damit die Kante als Ueberlaufschutz dienen kann, falls Fluessiges durch den Haufen laeuft ( was im Idealfall nicht passieren sollte). Das Sitzloch und das Loch fuer das Abzugsrohr (damit die Luft im Fass gut zirkuliert) haben fast zuletzt geschnitten.

 Das Klohaeuschen

Zuerst benoetigten wir natuerlich lange Balken fuer das Haus. Dafuer haben wir im Wald von Max mehrere passende Baeume gesaegt. Da wir die Balken nicht in der Erde verankert haben, haben wir eine massive Bodenplatte aus dicken Brettern gebastelt, an der die Balken mit fetten Schrauben befestigt wurden. An der unteren Bodenplatte, auf der Hoehe wo man am Ende steht, wenn man im Klo ist und auf Hoehe des Daches haben wir Bretter als Querbalken verschraubt. Danach haben wir schon die Tonne eingesetzt um uns beim restlichen Bau an ihrer Groesse orientieren zu koennen (wichtig fuer Sitzplatte und Bodenplatte). Querbalken auf Hoehe der Oberkante des Fasses dienten speater als Auflage fuer die Sitzplatte. Dann haben wir die Bodenplatte auf der man steht reingezimmter. Hier reichten einfache Naegel, weil die Kraefte ja nach unten wirken und die Bretter nur nicht nach links und rechts verrutschen sollen. Als der Boden fertig war, haben wir die Sitzplatte passend zurecht geschnitten, das Loch ausgeschnitten, locker auf's Fass gelegt und dort das Loch nochmals angezeichnet. Das Loch oben im Fass haben wir dann etwas groesser als angezeichnet ausgesaegt. Den Abstand zwischen Fass und Sitzplatte anschliessend wieder mit massig Silikon dicht gemacht. Dies ist besonders wichtig, da der Deckel und alles am oberen Teil absolut dicht sein muss. Andernfalls funktioniert die Lufzirkulation, und damit die Kompostierung im Fass, nicht richtig. Die Luft soll ausschliesslich durch's spaeter angebrachte Abzugsrohr rausziehen.

Als wir soweit waren, haben wir rings ums Fass alles dicht gemacht und das Isomaterial eingefuellt, damit der Komposthaufen auch bei kaelterem Wetter gut warm bleibt (wichtig fuer die Kompostierung). Als Isomaterial haben wir altes Styropor verwendet, wovon Max massig rumliegen hatte. Alternativ eignet sich auch Heu, Laub o.ae. Bei organischen Isomaterial aber drauf achten, dass es nicht feucht werden kann. Schliesslich haben wir in die Sitzplatte am Rand ein passendes Loch fuer das Abzugsrohr gesaegt und sie anschliessend verschraubt. Dann die Suedseite vom Fass geschwaerzt, das Abzugsrohr (eine alte Regenrinne) eingesetzt und am Fass wieder mit massig Silikon abgedichtet. Zu guter Letzt haben wir die Waende fertig gemacht (der Einfachheit und Schnelligkeit halber mit Presspappe, rangetackert. Es empfiehlt sich aber was massiveres, haltbareres) und an der Suedseite, vor der geschwaerzten Fassseite, Fenster angebracht, damit sich die Luft im Zwischenraum gut aufheizt. Danach noch Tueren dran, wofuer wir zwei alte Schranktueren genommen haben, wovon wir eine passend zurecht gesaegt haben und schliesslich noch das Dach drauf. Dafuer haben wir Wellplaste verwendet und das ganze mit Winkel, damit Regenwasser gleich abfliesst. Als Deckel fuer's Klo, der auch dicht ist, haben wir eine groessere Holzplatte genommem, einen Gummirand angebracht und ein fetten Stein draufgelegt, der das ganze fest nach unten presst, wodurch der Deckel luftdicht wird. Und ZACK: nach 4 oder 5 Tagen haben wir jetzt ein spitzen Kompostklo, was kein Wasser verbraucht, keine Chemi benoetigt und der Erde wieder was zureuck gibt.

 

Kompostklo

 

 

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