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Baeume pflanzen... Somewhere under the Rainbow

Nach 3 Wochen Baukommune (das laendliche Pendant zur Instandbesetzung vielleicht) ist uns die Arbeit bisschen zuviel geworden , das Wetter haerter und der Wind frischer. So hat es uns aus Cento e Oito weiter in den Sueden von Portugal gepustet, wo wir im hintersten, verstecktesten Winkel eines Tales haengen geblieben sind.

So sind wir, bisschen melancholisch gestimmt, weil der Abschied von Cento e Oito etwas schwer war, aber auch froh, wieder bisschen mehr zu chillen, in der Rainbow Kommune "Perro Negro" bei Aljezur gelandet. Zur Erinnerung: Raibows waren die, die fuer alles Circles haben, sich mit Brother und Sister anreden und voll gegen Babylon sind. Dementsprechend war in Perro Negro auch die Stimmung und das Ambiente. Ohne Strom und fuer Autos nicht zugaenglich, dafuer viel sacred smoking, wunderschoene Umgebung und alles ganz frei, d.h. es ist jedem selbst ueberlassen ob und wieviel er/sie arbeiten will.

Als wir angekommen sind, waren gerade 20 Leute vor Ort, normalerweise ist es aber so, dass bis auf einen, niemand fest in Perro Negro lebt. Alle paar Wochen oder Monate ist die Besetzung also komplett ausgewechelt. Dies schlaegt sich auch bisschen im Aufbau und der Geschichte von Perro Negro wieder. Ursprunglich hat das Gelaende protugisischen Bauern gehoert, die dort Kram angebaut haben. Dann gab's 2002 ein riesen Waldbrand, der alles zerstoert hat und wonach das Gelaende brach gelegen hat. Kurz darauf haben die ersten Hippies den Ort entdeckt und angefangen zu besiedeln. Die Lage ist echt genial, im hintersten Eck von einem grossen Tal, direkt an der Quelle und bereits grossflaechig angelegte (aber ueberwucherte) Terassen fuer Gaerten und so bisschen mittendrin verteilt ein paar Holzhaeuser und Zelte. Wenn mensch unbedingt 'ne Vorstellung vom Paradies haben moechte, koennte sie etwa so aussehen.

Die ersten Leute waren dann jedenfalls auch nicht so lange hier, und alles ist wieder ueberwuchert, wurde wieder befreit, ist wieder ueberwuchert usw.  Momentan ist wieder relativ viel frei und die Gaerten werden ausgebaut. So wurde z.B. mit dem ueberschuessigen Geld, vom Rainbow Gathering in Salto, Baeume gekauft, die jetzt hier gepflanzt werden (u.a. Avocados). Beim Freilegen von den alten Gaerten haben wir auch voll abgefahrene Pflanzen entdeckt, wie z.B. Zitronengras, Aloe Vera, verschiedene suedamerikanische Baeume, wildwachsender Kohl und Kartoffeln und noch viel mehr.

Wenn wir uns nicht gerade durchs Brombeergebuesch gekaempft haben, haben wir in der Gemeinschaftshuette am Lagerfeuer gechillt, unter den endlosen Mantras gelitten (diese Hippies koennen echt stundenlang das Selbe singen) oder die Umgebung erkundet. Bisschen nachteilig war, dass ohne Strom, nach der Daemmerung wirklich alles finster war, so dass mensch nix machen konnte als ins Feuer zu starren. Leider waren die Leute meistens auch fuer geistreiche Gespraeche zu platt vom sacred smoking, was mehr oder weniger direkt nach dem Fruehstueck beginnt. Absolutes Highlight war aber die Pizza Party, weiter vorn im Tal, bei Chris und Chris, in super chilligen Ambiente mit vielen Nachbarn aus der ganzen Gegend UND: BIER! Jeden Freitag gibt's da soviel Pizza, wie man essen kann. Fuer uns, die wir uns seit Monaten nach Pizza sehnen, das totale Paradies. Insgesamt war es aber eine recht entspannte Woche in wunderschoener Natur. Gut um mal komplett zur Ruhe zu kommen. Aber eine Woche war auch genug und fuer uns wurde es auch langsam Zeit Portugal zu verlassen. Mit einer Traene im Knopfloch und lachend den Wiedrigkeiten beim Trampen trotzdend haben wir Portugal Tschuess gesagt und sind jetzt in Spanien, genauer gesagt in Sevilla.

 


28.11.11 00:12
 
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