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Lissabon

Nach 3 Wochen laendlicher Idylle und dem Trip from ego to higher self haben wir der portugiesischen Hauptstadt einen Besuch abgestattet.
Zusammen mit Flo und Steffi sind wir von Nisa aus in die Metropole getrampt. Aber aller Anfang ist schwer und so haben wir erstmal 4 Stunden in Nisa gestanden und sind nicht von Fleck gekommen. Als dann aber der (fast schon) obligatorische alte Mann gekommen ist, um uns Wasser anzubieten hat auch sofort das erste Auto gehalten und uns alle vier samt Rucksaecken mitgenommen. Erste Frage im Auto: "Do you smoke Joints?" Ist der Papst katholisch? ... Also ab nach Lissabon. Der Dude konnte uns leider nur ein Stueckchen mitnehmen, von da wo er uns abgeladen hat, sind wir aber als getrennte Paerchen weiter und beide ziemlich gleichzeitig in Lissabon angekommen. Die ersten Naechte haben wir dann bei ein paar etwas prolligen Couchsurfern verbracht. War zwar nett, dass sie uns aufgenommen haben und der eine von denen war auch echt OK, aber am Ende waren wir recht froh, wieder dort raus zu kommen.
Der erste Abend in Lissabon - natuerlich direkt Freitag Abend - war auch gleich die volle Breitseite Babylon. Wir haben's fuer 'ne gute Idee gehalten ins Partyviertel "Barrio Alto" zu gehen. Dort war's aber so voll, dass mensch kaum vorwaerts laufen konnte. Dummerweise auch alles groesstenteils mit Prolls gefuellt. Nach den drei Wochen in Tribodar war das ein ordentlicher Kulturschock.
Sonntag waren wir bei 'nem Festival wo's um Kunst von Immigranten ging und schon Nachmittags nette Livemusik gab. Ausser Mucke gab's dort noch Ausstellungen, verschieden Workshops und nette Leute. Unter anderem Carola, bei der wir inzwischen seit 2 Wochen pennen. Zuerst war sie so nett Flo, Steffi und uns beide aufzunehmen und jetzt sind wir immer noch da. Mit Flo und Steffi waren wir dann noch einen Tag und ueber Nacht bisschen ausserhalb von Lissabon am Strand. War erstmal voll der Stress da anzukommen. Zuerst haben wir am falschen Bahnhof gestanden, nach dem Umsteigen mussten V. und ich die ganze Zeit vor dem Schaffner fliehen und Flo und Steffi sind trotz Ticket eine Station vor der Endstation rausgeflogen und als wir aus dem Bahnhof wollten sind wir auch noch mal einem Securityheini in die Haende gelaufen. Brutaler Scheiss, aber der Strand hat entschaedigt. War jetzt zwar nicht die menschenleere Idylle mit Palmenkulissen, aber immerhin Atlantik, geile Wellen und sauberer Sand.
Als Flo und Steffi dann zurueck nach Deutschland sind, haben wir noch einen Tag am Strand gechillt. Die Tage danach haben wir groesstenteils damit verbracht auf der Strasse kleine Shows, mit Jonglieren und Pois ,aufzufuehren. Von Anfangs 3€ pro Tag haben wir uns am Ende auf 18€ pro Tag gesteigert. Nebenbei haben wir uns mit den Punks und den anderen Leuten, die Strassenshows machen, angefreundet. Es gibt hier ne Menge verschiedene Strassenkunst, wie Riesenseifenblasen, Clownsshows, (Feuer)jongleure mit Pois, Staeben, Keulen und anderen abgefahrenen Sachen. Unter den Musikern haben wir Saxophonisten, Gitarristen, Saenger, Akkordeonspieler und einen traurigen alten Mann mit einem Minikeyboard gesehen. Ausserdem gibt es ne Menge Leute, die Living statues machen.
Ausser einer Drum n Bass Party und ein paar gratis Konzerten haben wir die meisten Abende auf dem Plaça Camoes verbracht, wo die Punks jeden Tag rumhaengen. (was am Ende auch ziemlich langweilig geworden ist). Der liegt direkt am Eingang zum Barrio Alto, ist daher eher stressig, aber immerhin gut zum Schnorren. Wenn wir unsere Zeit nicht so rumgebracht haben, sind wir so bisschen durch die Stadt gewandert. Waren unter anderem im "Parque de Palhava", der direkt am Gulbenkian-Museum ist. Absolut empfehlenswerter Park. Ist sehr freaky angelegt und hat 'ne Menge ruhige Stellen zum chillen. Auf der Burg waren wir auch mal, haben aber kein Eintritt zahlen wollen. Fuer'n 5er kann man direkt ins Innere. Ein anderer sehr netter Spot zum Chillen am Nachmittag ist der "Miradouro Adamastor". Das ist ein kleiner Platz mit Ausblick auf den Fluss und die fette Bruecke, die wie Golden Gate Bridge aussieht. Eigentlich wollten wir auch mal in ein Museum, weil jeden Sonntag alle Museen bis 2 Uhr nachmittags gratis sind.War aber keine Zeit fuer uns Langschlaefer ;-)
Insgesamt waren es zwei relativ chillige Wochen, die aber etwas geschlaucht haben. Wir haben die Digicam und die Tabaktasche verloren und mussten immer voll lange heimlaufen, weil wir nicht fuer die Metro zahlen wollten. Die haben hier vor jedem Eingang und Ausgang Schranken an der Metro, die zu hoch sind um drueber zu springen. Man muss beim Rein- und Rausgehen sein Ticket ueber den Scanner ziehen, damit die Tueren aufgehen. Das heisst ohne Ticket kommt man nur durch, wenn man ganz dicht hinter jemanden her laeuft, der ein Ticket hat. Man muss aber richtig schnell sein, weil die Tueren erstens voll schnell und zweitens voll stark zugehen. Und meistens stehen da noch Aufpasser rum, die einem hinter her laufen, wenn sie einen sehen.
Ein kleines Highlight gibt's trotzdem - wir haben uns Feuerpois selbst gebastelt und damit auch gut Geld eingespielt.
Morgen ist's aber vorbei mit Babylon. Dann geht's ab in den Sueden zum Zelten an Strand und dann weiter Kommunen abklappern.


Adressen: Chapito (relativ teure, aber sehr chillige Bar, die an ein Zirkusprojekt angeschlossen ist): Costa do Castelo 1/7
Zirkusshop "Circus": Rua Presidente Arrioga 100
Arte & Manha - Espaço e Cultura (Kulturzentrum mit Konzerten): Av. Duque de Loulé 22B
Magic Mushroom Shop (relativ kleiner und teurer Smartshop, hier duerfen aber noch Pilze verkauft werden): Rua Luz Sonano & Rua da Atalaia

PS: Keine Fotos weil die Kamera ist ja weg :-(
17.10.11 02:16
 
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