Startseite
    Travelling
  Archiv
  Analog ist besser
  Projekte
  D.I.Y.
  Philosophisches
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

   Eco-Action
   Wwoof International
   Workaway (free work exchange)
   Homes for Nomads
   Hitchwiki (riesen TramperWiki)
   Hitchbase (Ortsdatenbank fuer Tramper)
   Travelblogs
   Steal this book
   Anarchist Yellow Pages
   Couchsurfing
   CO-Forum
   Autoorganisation
   Anarchopedia

   14.04.14 02:25
    yjkbczhj
   16.04.14 03:36
    aiewfrox
   17.04.14 18:02
    bklouuqd
   19.04.14 08:26
    xxlydrrb
   8.09.14 15:14
    hallo! wir sind grad in
   30.03.17 20:18
    cr346467rhsvczxvmkaskoAD

http://myblog.de/dieschwarzenkatzen

Gratis bloggen bei
myblog.de





Porto und (A)-Camp in Valongo

Nach dem Rainbow und Frieden im Wald ging's fuer uns weiter nach Porto. Von manchen als die heimliche Hauptstadt Portugals bezeichnet, von uns erstmal vorbehaltslos hingenommen, hat sich Porto als etwas langweiliger, aber netter Zwischenstop erwiesen. Unser erster und einziger Anlaufpunkt war eine, seit April besetzte, Schule - die  Es.Col.A. (Espaço Coletivo Autogestionado, Rua da Fábrica Social, 17 - Porto ). Hier wurden wir von unserer Trampgelegenheit auch direkt vor der Tuer abgesetzt. In Empfang genommen wurden wir von einer 66jaehrigen Kuenstlerin, bei der wir auch zwei Naechte pennen konnten. Mit im Apartment, die 96jaehrige Mutter, die sich gefreut hat mal wieder deutsch zu hoeren und uns Lieder aus den 1930ern vorgesungen hat.

Nach zwei Tagen sind wir aber schon wieder in den Wald zum campen gefahren. Diesmal zu einem Anarchocamp, in Valongo, etwas ausserhalb von Porto. In einer wilden Schlucht, direkt am Fluss, zwischen Eukalyptusbaeumen, versammelten sich uebers Wochenende etwa 30 Leute. Unter anderem gab's 'ne Fuehrung durch die Gegend mit Erlaeuterungen zur Schieferindustrie (Schiefer = Gestein, das dort abgebaut wird), ausserdem Abseil- und Kletteruebungen an der Felswand, Diskussionen zur Krise und welche Moeglichkeiten die anarchistische Bewegung hat, sowie einen Musik- und Artistikworkshop. Organisiert war das Ganze vom Verein "Terra Nova". Dieser fuehrt sozial-oekologische Aktionen durch, wie z.B.Wanderungen durch die Gegend mit Erlaeuterungen zur Industrie und deren Folgen. Selbst bezeichnen sie sich scherzhaft als "libertaere Pfadpfinder".

Auf dem Camp haben wir auch Leute vom besetzten Haus "Casa Viva" kennengelernt. So war's dann auch kein Stress hierher zu kommen und eine Woche hier zu pennen. Eigentlich ist das nicht so gern gesehen, dass Leute nur zum Pennen herkommen, aber laenger bleiben und mithelfen ist OK. Wenn wir nicht grade hier im Casa Viva rumgehangen haben, waren wir oft in der besetzten Schule oder haben verzweifelt versucht zum Strand zu kommen, was in Porto garnicht so leicht ist, wenn mensch kein Geld fuer den oeffentlichen Nahverkehr ausgeben will. Als wir's dann doch mal geschafft hatten, war's eher entaeuschend. Aber Porto ist gross und es soll auch schoenere Straende geben, also nicht abschrecken lassen. Da es in Porto super viel Leerstand gibt (fast jedes zweite Haus ist leer, manche Strassen sogar zu ueber der Haelfte) war das Nachtleben quasi nichtexistent. Fuer unswar deshalb hauptsaechlich chillen im Casa Viva angesagt. Als wir dann aber mal einen etwas belebteren Platz gefunden haben, hat sich dass auch als Gluecksgriff erwiesen, weil wir gleich an eine Adresse von einer Kommune bei Porto gekommen sind.Die Leute, die dort sonst rumgehangen haben, waren die ueblichen Verdaechtigen, die wir aus den letzten Tagen oder vom Camp schon kannten.

Insgesamt ist Porto ganz ok. Es gibt einige coole Projekte (Gemeinschaftsgaerten, Haueser, Bibliotheken und Bars) und nette Menschen, die man nachts am Container trifft. Besetzungen, hauptsaechlich zu Wohnzwecken, sind hier richtig verbreitet. Wir haben kaum Leute getroffen, die damit noch nichts zu tun hatten. Die alternative Szene in Porto ist uebersichtlich aber sehr aktiv.

Eine Woche Porto ist uns aber genug, deshalb geht's heute (oder morgen) weiter nach Nisa, ein Kaff an der spanischen Grenze, wo wir wieder auf einer Farm wwoofen werden. In der Zeit wenn wir dort sind ist auch grad so eine Art "Healing-Woche". Hoffentlich wird's nicht zu hippiesk. Inzwischen haben wir aber auch genuegend Adressen, von Kommunen und Selbstversorger-Projekten in Portugal, gesammelt um Notfalls auch weiterduesen zu koennen.

 Bilder kommen demnaechst.

Es.Col.A., besetzte Schule --> http://escoladafontinha.blogspot.com/

Casa Viva, Hausprojekt --> http://casa-viva.blogspot.com/

Casa da Horta, Kino, Vokue, Workshops --> http://casadahorta.pegada.net/entrada/

Gato Vadio, Atelier, Bar --> http://gatovadiolivraria.blogspot.com/ 

Terra Viva (oekosozialer Verein, nette Leute dort und guter Anlaufpunkt) --> Rua dos Caldeireiros 213

10.9.11 00:17
 
Letzte Einträge: We move


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung