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Orgiva

Was uns auf dem Weg von Sevilla nach Orgiva passiert ist, war so ziemlich das Worst-Case-Scenario für Tramper. Wir waren ja eh schon etwas angepisst, weil Sevilla so unbefriedigend war und es dann in Granada und Malaga auch nicht mit Pennplätzen geklappt hat, aber was dann kam, hat dem Ganzen nochmal die Krone aufgesetzt.

Sevilla wollten wir also verlassen und Richtung Granada weitermachen. Etwa 200km, also kein großer Stress (wie wir dachten). Am Tag 1 versuchen wir also aus Sevilla wegzutrampen, stehen aber den ganzen Tag sinnlos an einer Tanke am Stadtrand, wo uns keiner mitnimmt. Abends laufen wir frustriert in Stadt zurück, weil wir die letzte Kohle für die Fahrt zum Stadtrand ausgegeben haben. Dafür schaffen wir's in dieser Nacht in 'nem Squat zu schlafen.

Am Tag 2 wollen wir's garnicht erst vom Stadtrand aus verscuhen, sondern fahren ohne Ticket mit dem Zug aus der Stadt. Das klappt allerdings nur Station für Station, weil wir jedes Mal wieder erwischt werden. Ist allerdings relativ unstressig, weil man halt nur rausgeworfen wird. Irgendwann stehen wir dann 4 Stationen ausserhalb von Sevilla, 7km neben der Autobahn und versuchen den ganzen Tag erfolglos von dort weiter zu kommen. Als wir dann am Abend nochmal versuchen mit dem Zug weiter zu fahren, kommen wir nicht mal mehr rein, weil uns die Schaffner schon am Eingang abfangen. Also zelten in der spanischen Pampa.

Am Tag 3 versuchen wir's wieder mit trampen und kommen tatsächlich die 7km bis zur Autobahn, dort nimmt uns aber kein Schwein mit, weswegen wir letztendlich wieder ins Dorf zurück trampen und nochmal zelten. In dieser Nacht überrascht uns auch die Dorfjugend am Zelt. Warum uns unser Papa nicht abholt, oder wenn unsere Handys Touchscreens haben, können wir die doch verkaufen und mit dem Bus weiterfahren. Naja, mit diesen wenig hilfreichen Tips und Spanien bereits verfluchend sind wir

Am Tag 4 wieder zurück zum Bahnhof, haben es geschafft, noch eine Station weiter zu fahren, wo wir dann so verzweifelt waren, dass wir beinahe ein Ticket gekauft hätten. Haben's dann aber noch mal mit Trampen probiert und tatsächlich wurden wir sofort bis Granada mitgenommen. Von da aus sind wir dann aber mit dem Bus und mit Ticket nach Orgiva weitergefahren. 4 Tage für 200 beschissene Kilometer. Das war schon zum Verzweifeln...

 Orgiva ist ein relativ kleines Kaff, südlich von Granada in der Sierra Nevada. Es war die Aussicht auf eine Unterkunft und die relative Nähe zu Benficio, die uns dort hinverschlagen hatte. In der ersten Woche in Orgiva, haben wir bei Judy gelebt. Eine recht nette, wenn auch bisschen durchgeknallte Frau, der wir geholfen haben, den Garten auf Vordermann zu bringen. Judy macht nebenbei Klangtherapien und bereist die Welt um irgendwelche Orte energetisch zu reinigen und auf 2012 vorzubereiten. Hat uns auch erzählt, dass sie Energien sehen kann und solche Geschichten.

Die Arbeit dort hat uns dann letztendlich aber nicht zugesagt, weil's eigentlich größtenteils nur sinnlose Zerstörung war (zumindest in unseren Augen) und wir auch nicht besonders motiviert waren, sondern eher chillen wollten. Also haben wir das Naheliegendste getan, nämlich unsere 7 Sachen gepackt uns sind ab nach Beneficio.

 

 

24.12.11 15:11


Sevilla

Der Bauernstaat Portugal einmal durchquert, Atlantikluft geschnuppert, mit den Hippies getanzt ... klingt fast so als koennten wir uns zur Ruhe setzen. Aber nur fast, statt uns auszuruhen, sind wir lieber nach Spanien gefahren. Nachdem wir bei unserem letzten Besuch in Andalusien leider keine Zeit fuer einen Abstecher in Sevilla hatten, war dies nun unser erster Anlaufpunkt. Und Sevilla hat uns gleich einige erste Male verschafft. So haben wir, aus Ermangelung von Couchsurfern, die uns aufnehmen, das erste Mal unter der Bruecke geschlafen. Was uns von ein paar verrueckten, aber netten, Leuten als "Camping mit vielen coolen Leuten" schmackhaft gemacht wurde, war dann eigentlich doch ein echt schoener Spot, mit super Blick auf den Fluss (mit dem unaussprechlichen Namen), trocken und sicher vor Bullen, die einen fruehmorgens meinen aufwecken zu muessen. Leider ist's hier inzwischen aber Nachts auch arschkalt, weswegen wir zum ersten Mal, seit wir unterwegs sind in ein Hostel gezogen sind. Das war voll der brutale Luxusflash, musste aber auch irgendwie mal sein. Wie es das Schicksal wieder einmal wollte haben wir dort auch Leute aus Portugal wieder getroffen und konnten durch ihre Hilfe sogar noch eine Nacht zusaetzlich heimlich ohne Bezahlen dort pennen.

Von den Rucksaecken und dem Schlafplatzproblem befreit, haben wir uns auch sofort auf Streifzug durch die besetzten Haeuser in Sevilla gemacht. Da gibt es z.B. den Squat "Sin Nombre" ( Calle San Bernardo 42 / www.csoasinnombre.blogspot.com). Leider war da in den letzten Tagen nicht so viel los, so dass wir keinen wirklichen Einblick kriegen konnten. Auf jeden Fall gibt's dort 'ne Bibliothek und eine riesen Kletterwand. Ausserdem finden hin und wieder Konzis dort statt. Dann gibt es noch das "La Huelga" (Muro de los Navarros 38) wo wir uns im Umsonstladen bisschen mit neuen Klamotten eingedeckt haben und direkt nebenan das "Sabotaje". Im Sabotaje waren wir auch auf 'nem Konzi, was eigentlich als Reggaekonzi angekuendigt war, sich aber letztendlich als eher maessige HipHop Party entpuppte. Dafuer waren aber 'ne Menge witzige Leute am Start. Ein netter Platz um Abends zu chillen und wo's auch hin und wieder Konzis gibt, ist die "Trompeta Verde", eine Bar/Club in der Calle de Castellar.

Irgendwie war Sevilla aber doch nicht so ueberzeugend (liegt vielleicht am Winter, weil's hier schon so aussieht, als koennte einiges gehen) und das Schlafplatzproblem wollte sich nicht loesen, so dass wir nach 'ner Woche wieder weiter sind, zur naechsten Farm, zwischen Granada und Malaga. Nachdem sich am ersten Tag bewahrheitet hatte, dass es in Spanien wohl wirklich ueberhaupt nicht laeuft zu trampen, sind wir nochmal in einem Wohnsquat untergekommen. Wie uns erzaehlt wurde, ist es in Spanien wohl weder den Bullen noch dem Vermieter so einfach erlaubt ein besetztes Haus zu betreten, wenn noch keine Idee fuer eine Nutzung vorliegt. Praktisch. So konnten wir gechillt dort schlafen und wussten noch nicht, dass harte Tage auf uns zukommen sollten.... 

 



28.11.11 00:43


Baeume pflanzen... Somewhere under the Rainbow

Nach 3 Wochen Baukommune (das laendliche Pendant zur Instandbesetzung vielleicht) ist uns die Arbeit bisschen zuviel geworden , das Wetter haerter und der Wind frischer. So hat es uns aus Cento e Oito weiter in den Sueden von Portugal gepustet, wo wir im hintersten, verstecktesten Winkel eines Tales haengen geblieben sind.

So sind wir, bisschen melancholisch gestimmt, weil der Abschied von Cento e Oito etwas schwer war, aber auch froh, wieder bisschen mehr zu chillen, in der Rainbow Kommune "Perro Negro" bei Aljezur gelandet. Zur Erinnerung: Raibows waren die, die fuer alles Circles haben, sich mit Brother und Sister anreden und voll gegen Babylon sind. Dementsprechend war in Perro Negro auch die Stimmung und das Ambiente. Ohne Strom und fuer Autos nicht zugaenglich, dafuer viel sacred smoking, wunderschoene Umgebung und alles ganz frei, d.h. es ist jedem selbst ueberlassen ob und wieviel er/sie arbeiten will.

Als wir angekommen sind, waren gerade 20 Leute vor Ort, normalerweise ist es aber so, dass bis auf einen, niemand fest in Perro Negro lebt. Alle paar Wochen oder Monate ist die Besetzung also komplett ausgewechelt. Dies schlaegt sich auch bisschen im Aufbau und der Geschichte von Perro Negro wieder. Ursprunglich hat das Gelaende protugisischen Bauern gehoert, die dort Kram angebaut haben. Dann gab's 2002 ein riesen Waldbrand, der alles zerstoert hat und wonach das Gelaende brach gelegen hat. Kurz darauf haben die ersten Hippies den Ort entdeckt und angefangen zu besiedeln. Die Lage ist echt genial, im hintersten Eck von einem grossen Tal, direkt an der Quelle und bereits grossflaechig angelegte (aber ueberwucherte) Terassen fuer Gaerten und so bisschen mittendrin verteilt ein paar Holzhaeuser und Zelte. Wenn mensch unbedingt 'ne Vorstellung vom Paradies haben moechte, koennte sie etwa so aussehen.

Die ersten Leute waren dann jedenfalls auch nicht so lange hier, und alles ist wieder ueberwuchert, wurde wieder befreit, ist wieder ueberwuchert usw.  Momentan ist wieder relativ viel frei und die Gaerten werden ausgebaut. So wurde z.B. mit dem ueberschuessigen Geld, vom Rainbow Gathering in Salto, Baeume gekauft, die jetzt hier gepflanzt werden (u.a. Avocados). Beim Freilegen von den alten Gaerten haben wir auch voll abgefahrene Pflanzen entdeckt, wie z.B. Zitronengras, Aloe Vera, verschiedene suedamerikanische Baeume, wildwachsender Kohl und Kartoffeln und noch viel mehr.

Wenn wir uns nicht gerade durchs Brombeergebuesch gekaempft haben, haben wir in der Gemeinschaftshuette am Lagerfeuer gechillt, unter den endlosen Mantras gelitten (diese Hippies koennen echt stundenlang das Selbe singen) oder die Umgebung erkundet. Bisschen nachteilig war, dass ohne Strom, nach der Daemmerung wirklich alles finster war, so dass mensch nix machen konnte als ins Feuer zu starren. Leider waren die Leute meistens auch fuer geistreiche Gespraeche zu platt vom sacred smoking, was mehr oder weniger direkt nach dem Fruehstueck beginnt. Absolutes Highlight war aber die Pizza Party, weiter vorn im Tal, bei Chris und Chris, in super chilligen Ambiente mit vielen Nachbarn aus der ganzen Gegend UND: BIER! Jeden Freitag gibt's da soviel Pizza, wie man essen kann. Fuer uns, die wir uns seit Monaten nach Pizza sehnen, das totale Paradies. Insgesamt war es aber eine recht entspannte Woche in wunderschoener Natur. Gut um mal komplett zur Ruhe zu kommen. Aber eine Woche war auch genug und fuer uns wurde es auch langsam Zeit Portugal zu verlassen. Mit einer Traene im Knopfloch und lachend den Wiedrigkeiten beim Trampen trotzdend haben wir Portugal Tschuess gesagt und sind jetzt in Spanien, genauer gesagt in Sevilla.

 


28.11.11 00:12


Die Kommune Cento e Oito (108)

Lissabon und den Großstadtmief hinter uns lassend haben wir uns weiter Richtung Süden bewegt. Erstmal um bei Porto Covo ein paar Tage am Atlantik zu zelten, wo wir eine interessante Begegnung hatten. Da sind wir in eine ganz strange aber irgendwie auch nette und interessante Situation geraten. Fuer mich wars ein bisschen wie in einem Maerchen, mit Elfen, Propheten und einer verruecken alten Hexe, fuer Paul war es eher wie in einem Horrorfilm, mit stuermischen Naechten, abgelegen am Atlantik, eine verrueckte Restaurantbelegschaft und niemand der uns hier helfen und finden kann. Jedenfalls waren wir danach um eine lustige Begegnung und schoene, wenn auch verrueckte Gespraeche reicher und haben uns dann zur naechsten Kommune aufgemacht,

Diese heißt Cento e Oito (portugiesisch für 108) und liegt in der Nähe von Colos, in direkter Nachbarschaft zur riesen Kommune Tamera . Weil mensch an Tamera vorbei kommt und die da einiges bewegen, haben wir auch dazu etwas geschrieben. Wer es lesen moechte, kann unter der Rubrik "Projekte" nachsehen.

Den Tip fuer Cento e Oito hatten wir in Nisa von Moabi und Michael bekommen. Hier leben ca. 10 Menschen aus verschiedenen Laendern fest und dazu kommen im Schnitt um die 5 bis 10 Gäste, die meisten davon sind von Tamera enttaeuschte oder zufaellig hier gestrandete Reisende, oder wie Ruth sie nennen wuerde "Youngsters". Die Gruender der Kommune hatten vorher selbst in Tamera gelebt und sich dann fuer ein selbstbestimmteres und familiaereres Kommunenleben entschieden. Das Gelaende ist ca. 4 Hektar gross. Die Leute wohnen hauptsaechlich in Wohnwaegen. Dazu gibt es dann noch eine Gemeinschaftskueche und das "Wooden House", sozusagen das Kommunenwohnzimmer. Es gibt einen Gemuese- und Kraeutergarten, Solaranlagen und -duschen und einen noch sehr jungen, selbst angelegten, See.

Ausserdem gibt es hier auch noch ein soziales Projekt. Die Kommune versucht (wie der Name cento e oito - 108 schon sagt) sich auf einige Aspekte aus dem Buddhismus zu beziehen und dadurch ein ehrliches und selbstverantwortlioches soziales Zusammenleben aufzubauen. In der Praxis sieht das dann so aus, dass versucht wird alle sozialen Geschehnisse und inneren Gefuehle fuer alle transparent und oeffentlich zu machen. Da kann es schon vorkommen, dass man beim gemeinsamen Morgentreffen ganz offen erzaehlt, wer letzte Nacht mit wem geschlafen hat, warum wird denn um sowas auch immer so ein Versteckspiel gemacht. Es geht dabei aber um noch mehr. Als Hilfsmittel dafuer gibt es hier einmal woechentlich das Forum. Dabei steht immer eine Person im Zentrum, die den anderen mitteilt, was gerade in ihr und ihrem Kopf passiert. Die Person darf auch ihre Gefuehle und Meinungen ueber andere mitteilen. Diese widerum duerfen zwar darauf reagieren, jedoch sollte das nicht in Form von Rechtfertigung, Diskussion oder Vorwuerfen geschehen, denn - und das ist ja der eigentliche Grundgedanke an der ganzen Sache - es geht ja darum, zu versuchen, selbst dabei in einem Buddhastadium zu verbleiben. Das bedeutet, dass man erkennt, dass alles was wir ueber andere denken, was wir fuehlen und was uns zustoesst, durch uns selbst konstruiert ist. Umgekehrt heisst das, dass alles was andere zu uns sagen, deren Konstrukt ueber uns ist. Wir haben also die Wahl, dieses anzunehmen oder anderer Meinung zu sein. Es wuerde zu weit fuehren, das jetzt noch weiter zu erklaeren, aber soweit erstmal der zentralste Grundgedanke.

Als wir hier vor drei Wochen ankamen, herrschte richtig wildes Treiben. Viele Gaeste, viele Baustellen und viel Durcheinander. Unser Hauptprojekt hier war der See. Wir haben die Daemme verstaerkt und erneuert und mit Ruth, einer richtig taffen Frau aus der Schweiz, den See ringsrum begruent. Sepp Holzer, der Permaculture-Oberguru hatte gerade in Tamera einen Workshop fuer sechs Russen gehalten und kam uns einen Tag lang besuchen. Er ist die Cholerik in Person und hat sich ueber den "haesslichsten Krater westlich des Urals" ausgelassen. Ruth, die ihn schon lange gut kennt, hat das nur belaechelt. Trotzdem hat sogar Sepp Holzer unsere Daemme gelobt. Ein anderes Projekt ist das Lehmziegelhaus. Es soll bis zum Winter fertig werden und dafuer muessen jede Menge Lehmziegel produziert und das Dach gebaut werden, inklusive Treppen, Tueren und Fenster. Wir haben an einem Tag eine Communityaction am Haus gemacht, was richtig Spass gemacht hat. Ansonsten ist das Haus eher die "dark side of the community". Durch Zeitdruck und Stress und die verschiedenen eigensinnigen Charaktere die dort aufeinander treffen, ist es dort schon mehrmals eskaliert. Tja, wer Friede, Freude, Eierkuchen erleben will, ist in dieser Kommune nicht richtig. Die Leute hier sind sehr verschieden und man bekommt die volle Ladung Echtheit mit.

Trotzdem ist es richtig schoen hier. Ausser den Kommunenbewohnern haben wir einige tolle Menschen kennen gelernt. Bestimmt 20 Leute haben wir in der Zeit kommen und gehen und manchmal wieder kommen sehen. Michael aus Russland zum Beispiel, den wir hoffentlich auf den kanarischen Inseln wieder treffen werden. Mit ihm hatten wir auch einen Kneipennachmittag in Colos und da tauchte ploetzlich Helene auf, die wir jetzt schon zum dritten Mal wieder treffen. (vorher schon in Nisa und Lissabon) Ausserdem Ejal aus Israel und Adrian aus Deutschland. Und jetzt sind gerade auch noch Andre und Nick da, zwei Freaks, die wir wahrscheinlich in ein paar Tagen nach Aljezur, zur Kommune Perro Negro begleiten werden.

Ausser dem taeglichen Kommunenleben gab es hier ein paar witzige, sueffige Abende mit guter Musik, ein paar Ausfluege in die Kneipe und nach Tamera (mit einer fuer uns sehr ungewoehnlichen, spirituellen Erfahrung beim Steinkreis) und auch zwischendurch immer Spass und lustige Tage.

Bald sind wir wieder on the road !!



11.11.11 21:31


Lissabon

Nach 3 Wochen laendlicher Idylle und dem Trip from ego to higher self haben wir der portugiesischen Hauptstadt einen Besuch abgestattet.
Zusammen mit Flo und Steffi sind wir von Nisa aus in die Metropole getrampt. Aber aller Anfang ist schwer und so haben wir erstmal 4 Stunden in Nisa gestanden und sind nicht von Fleck gekommen. Als dann aber der (fast schon) obligatorische alte Mann gekommen ist, um uns Wasser anzubieten hat auch sofort das erste Auto gehalten und uns alle vier samt Rucksaecken mitgenommen. Erste Frage im Auto: "Do you smoke Joints?" Ist der Papst katholisch? ... Also ab nach Lissabon. Der Dude konnte uns leider nur ein Stueckchen mitnehmen, von da wo er uns abgeladen hat, sind wir aber als getrennte Paerchen weiter und beide ziemlich gleichzeitig in Lissabon angekommen. Die ersten Naechte haben wir dann bei ein paar etwas prolligen Couchsurfern verbracht. War zwar nett, dass sie uns aufgenommen haben und der eine von denen war auch echt OK, aber am Ende waren wir recht froh, wieder dort raus zu kommen.
Der erste Abend in Lissabon - natuerlich direkt Freitag Abend - war auch gleich die volle Breitseite Babylon. Wir haben's fuer 'ne gute Idee gehalten ins Partyviertel "Barrio Alto" zu gehen. Dort war's aber so voll, dass mensch kaum vorwaerts laufen konnte. Dummerweise auch alles groesstenteils mit Prolls gefuellt. Nach den drei Wochen in Tribodar war das ein ordentlicher Kulturschock.
Sonntag waren wir bei 'nem Festival wo's um Kunst von Immigranten ging und schon Nachmittags nette Livemusik gab. Ausser Mucke gab's dort noch Ausstellungen, verschieden Workshops und nette Leute. Unter anderem Carola, bei der wir inzwischen seit 2 Wochen pennen. Zuerst war sie so nett Flo, Steffi und uns beide aufzunehmen und jetzt sind wir immer noch da. Mit Flo und Steffi waren wir dann noch einen Tag und ueber Nacht bisschen ausserhalb von Lissabon am Strand. War erstmal voll der Stress da anzukommen. Zuerst haben wir am falschen Bahnhof gestanden, nach dem Umsteigen mussten V. und ich die ganze Zeit vor dem Schaffner fliehen und Flo und Steffi sind trotz Ticket eine Station vor der Endstation rausgeflogen und als wir aus dem Bahnhof wollten sind wir auch noch mal einem Securityheini in die Haende gelaufen. Brutaler Scheiss, aber der Strand hat entschaedigt. War jetzt zwar nicht die menschenleere Idylle mit Palmenkulissen, aber immerhin Atlantik, geile Wellen und sauberer Sand.
Als Flo und Steffi dann zurueck nach Deutschland sind, haben wir noch einen Tag am Strand gechillt. Die Tage danach haben wir groesstenteils damit verbracht auf der Strasse kleine Shows, mit Jonglieren und Pois ,aufzufuehren. Von Anfangs 3€ pro Tag haben wir uns am Ende auf 18€ pro Tag gesteigert. Nebenbei haben wir uns mit den Punks und den anderen Leuten, die Strassenshows machen, angefreundet. Es gibt hier ne Menge verschiedene Strassenkunst, wie Riesenseifenblasen, Clownsshows, (Feuer)jongleure mit Pois, Staeben, Keulen und anderen abgefahrenen Sachen. Unter den Musikern haben wir Saxophonisten, Gitarristen, Saenger, Akkordeonspieler und einen traurigen alten Mann mit einem Minikeyboard gesehen. Ausserdem gibt es ne Menge Leute, die Living statues machen.
Ausser einer Drum n Bass Party und ein paar gratis Konzerten haben wir die meisten Abende auf dem Plaça Camoes verbracht, wo die Punks jeden Tag rumhaengen. (was am Ende auch ziemlich langweilig geworden ist). Der liegt direkt am Eingang zum Barrio Alto, ist daher eher stressig, aber immerhin gut zum Schnorren. Wenn wir unsere Zeit nicht so rumgebracht haben, sind wir so bisschen durch die Stadt gewandert. Waren unter anderem im "Parque de Palhava", der direkt am Gulbenkian-Museum ist. Absolut empfehlenswerter Park. Ist sehr freaky angelegt und hat 'ne Menge ruhige Stellen zum chillen. Auf der Burg waren wir auch mal, haben aber kein Eintritt zahlen wollen. Fuer'n 5er kann man direkt ins Innere. Ein anderer sehr netter Spot zum Chillen am Nachmittag ist der "Miradouro Adamastor". Das ist ein kleiner Platz mit Ausblick auf den Fluss und die fette Bruecke, die wie Golden Gate Bridge aussieht. Eigentlich wollten wir auch mal in ein Museum, weil jeden Sonntag alle Museen bis 2 Uhr nachmittags gratis sind.War aber keine Zeit fuer uns Langschlaefer ;-)
Insgesamt waren es zwei relativ chillige Wochen, die aber etwas geschlaucht haben. Wir haben die Digicam und die Tabaktasche verloren und mussten immer voll lange heimlaufen, weil wir nicht fuer die Metro zahlen wollten. Die haben hier vor jedem Eingang und Ausgang Schranken an der Metro, die zu hoch sind um drueber zu springen. Man muss beim Rein- und Rausgehen sein Ticket ueber den Scanner ziehen, damit die Tueren aufgehen. Das heisst ohne Ticket kommt man nur durch, wenn man ganz dicht hinter jemanden her laeuft, der ein Ticket hat. Man muss aber richtig schnell sein, weil die Tueren erstens voll schnell und zweitens voll stark zugehen. Und meistens stehen da noch Aufpasser rum, die einem hinter her laufen, wenn sie einen sehen.
Ein kleines Highlight gibt's trotzdem - wir haben uns Feuerpois selbst gebastelt und damit auch gut Geld eingespielt.
Morgen ist's aber vorbei mit Babylon. Dann geht's ab in den Sueden zum Zelten an Strand und dann weiter Kommunen abklappern.


Adressen: Chapito (relativ teure, aber sehr chillige Bar, die an ein Zirkusprojekt angeschlossen ist): Costa do Castelo 1/7
Zirkusshop "Circus": Rua Presidente Arrioga 100
Arte & Manha - Espaço e Cultura (Kulturzentrum mit Konzerten): Av. Duque de Loulé 22B
Magic Mushroom Shop (relativ kleiner und teurer Smartshop, hier duerfen aber noch Pilze verkauft werden): Rua Luz Sonano & Rua da Atalaia

PS: Keine Fotos weil die Kamera ist ja weg :-(
17.10.11 02:16


Tribodar

Tribodar (Sharing Tribe) ist eine Farm in Nisa. Eigentlich ist es viel mehr als eine Farm. Es ist einer dieser Orte, an denen man sich wirklich zuhause fuehlt und spuert, dass Harmonie in der Luft liegt. Auf dem Weg dort hin wurden wir von einem LKW-Fahrer an der Landstrasse an einer Hofeinfahrt rausgelassen. Es gab weit und breit kein Stück Schatten und als wir uns schon damit abgefunden hatten hier in der Sonne zu braten kam ein älterer Portugiese aus dem Hof, der uns mit der typischen Frage "braucht ihr Wasser?" eingeladen hat. Es gab was zu Essen, Begeisterung ueber unsere Reise und wir wurden sogar bis Nisa gefahren. Nach einer Stunde laufen sind wir dann endlich auf der Farm Tribodar angekommen.
Dort wurden wir von lebhafter Stimmung und vielen Leuten empfangen. Das Grundstück ist ziemlich gross und richtig bunt und schoen. Zwei Leute, Moabi und Michael, und ihr kleiner Sohn Manu-Inka wohnen dort und bauen nach und nach ihr Projekt auf. Es gibt Kompost-Klos, einen grossen Garten, eine extra Gemeinschaftskueche fuer die vielen Helfer und Reisenden, die nach Tribodar kommen, vier Wohnwägen, Hühner, Schafe, viele Babykatzen und jede Menge bunte Tücher, Traumfaenger und andere Kunst. Langfristig planen Moabi und Michael eine Kommune aufzubauen und jeder ist willkommen dazu zu ziehen. Wir haben mitgeholfen eine Solardusche und ein Gruendach aufzubauen und das Grundstueck mit ein bisschen Kunst zu verschoenern.
Ein paar Tage nachdem wir ankamen fand ein einwöchiges Healing-Reatreat statt, was sich als richtig gutes Erlebnis rausgestellt hat. Wir waren insgesamt zwanzig Leute aus Holland, Schweiz, Portugal, Brasilien, USA, Australien, England und Frankreich. Die meisten waren so wie wir, selbst auf Reisen oder kamen aus anderen Kommunen und waren eigentlich zum wwoofen in Tribodar. Dadurch waren wir eine richtig vielfaeltige Mischung von Leuten und waehrend des Retreats wurden wir zu richtig guten Freunden. Die Stimmung wurde immer harmonischer, wie verzaubert, und es hat sich so eine starke Bindung innerhalb der ganzen Gemeinschaft entwickelt, dass sich am Ende keiner mehr richtig vorstellen konnte, wieder zu gehen. In dieser paradiesischen Atmosphaere gab es dann jeden Tag verschiedene Workshops, wie Meditationen, Drumworkshop, Food-Mandala, Dance-Meditation, Shamanic masks basteln und Abende mit schoener Musik, Tanz und tollen, lustigen Gespraechen. Wir haben miteinander soviel gelacht, dass man teilweise richtig Bauchschmerzen davon bekommen hatte. Jeder war auf seine ganz eigene Weise total lustig, interessant und einfach wunderschoen. Einmal am Tag gab es eine kleine Reflexionsrunde - den Talking-Circle - in der man praktische Punkte aber auch Gefühle und Erfahrungen austauschen konnte. Dort hat man richtig gemerkt, dass sich etwas wie eine gemeinsame Gruppenenergie entwickelt hat und die Leute anfingen auf einer gemeinsamen Wellenlaenge zu schwingen. Julien aus Frankreich, der ein bisschen wie eine Karikatur eines Schamanen gewirkt hat und suechtig danach war mitten in der Nacht Pancakes fuer alle zu machen, hat an ein paar Abenden Zeremonien mit uns gemacht. Er war der Einzige, der sich wirklich ernsthaft und gleichzeitig viel zu ueberzogen mit spirituellen Ritualen beschaeftigt hat. Dieser Typ ist sowas von unvorstellbar lustig. Wir haben uns alle ganz schoen unseren Spass mit den Ritualen gemacht, die daraus bestanden, immer breiter vom "sacred smoking" zu werden, waehrend Julien unrhytmisch auf seine Trommel haemmert. .
Eine Zeremonie war allerdings ein echt intensives Erlebnis. Sie nennt sich Angelwalk und gehoert zu den Tantraritualen bei denen es unter Anderem um viel Berührung und Koerperkontakt geht. Nach einer Meditation wird ein Tunnel aus Menschen gebildet und jeweils einer läuft mit verschlossenen Augen bei meditativer Musik langsam durch. Dabei wird er von den Menschen, die den Tunnel bilden beruehrt, gestreichelt, umarmt und gekuesst. Jeder gibt ihm, was er geben moechte. Der Gang durch den Tunnel fühlt sich wie ein krasser Trip an, man wird ueberall am Koerper empfindlich, fuehlt wie warme Gluecksgefuehle durch den Koerper fliessen und hat einfach nur all die tollen Menschen lieb, mit denen man schon so zusammen gewachsen ist. Jeder der aus dem Tunnel kam sah total high und geflasht aus.
Ein anderes Highlight war die Dance Meditation. Ananda, ein richtig netter Mann aus der Schweiz, der jetzt in einer Kommune in Portugal wohnt, hat Didgeridoo und gleichzeitig Hang (ein super meditatives Instrument) gespielt, das unheimlich melodisch und schoen klingt und nach ein paar Voruebungen ging die Tanzmeditation los. Nach ein paar Minuten haben sich die eigenen Bewegungen selbststaendig gemacht und wurden eins mit den Klaengen und das konnte sich so weit steigern bis man sich vollkommen in Trance befunden hat und der eigene Geist ("mind", kann nicht wirklich uebersetzt werden ohne die Bedeutung zu verfaelschen) quasi ausgeschaltet war.
Bis zwei Uhr nachmittags war Silence-Zeit, das heisst niemand hat miteinander geredet ausser durch Koerperkontakt und Mimik. Es war eine wahnsinnig friedliche Atmosphare auf dem ganzen Gelaende, wenn man morgens aus dem Zelt gekrochen ist und nichts gehoert hat als Naturgeraeusche. Die anderen Menschen haben einen angelaechelt und so geraeuschlos gewirkt, als wuerden sie schweben. Manchmal konnte man leise Gitarrenmusik hoeren und alles war eingetaucht in den sanften Morgensonnenschein.
Nach dem Retreat haben sich fast alle wieder auf zu neuen Reisen begeben. Einige Leute werden wir schon in Lissabon wieder treffen und mit manchen vielleicht sogar noch viel laenger unterwegs sein. Am Tag nach dem Retreat kamen dann schon zwei neue Leute und Flo und Steffi nach Tribodar. Flo sitzt auch gerade neben mir und stimmt mir zu, dass man die total schoene Atmosphäre hier nicht in Worte fassen kann, egal wieviele Adjektive man benutzt. Es ist sooo schoen, dass die beiden hier sind und alles passt einfach super. Tagsueber basteln wir ein bisschen rum und nachts trinken wir Wein aus 5-Liter-Plastiksaecken.
Zuerst dachte ich "hier fuehlt es sich an wie zuhause" und dann wurde mir klar: "hier ist zuhause". Hier ist eines der tausenden zuhause die es gibt. Zuhause ist nichts oertlich beschraenktes mehr. Zuhause ist ein Gefuehl und Gefuehle sind grenzenlos.
Thank you Tribodar - Thank you family - We are one


13.10.11 19:15


Porto und (A)-Camp in Valongo

Nach dem Rainbow und Frieden im Wald ging's fuer uns weiter nach Porto. Von manchen als die heimliche Hauptstadt Portugals bezeichnet, von uns erstmal vorbehaltslos hingenommen, hat sich Porto als etwas langweiliger, aber netter Zwischenstop erwiesen. Unser erster und einziger Anlaufpunkt war eine, seit April besetzte, Schule - die  Es.Col.A. (Espaço Coletivo Autogestionado, Rua da Fábrica Social, 17 - Porto ). Hier wurden wir von unserer Trampgelegenheit auch direkt vor der Tuer abgesetzt. In Empfang genommen wurden wir von einer 66jaehrigen Kuenstlerin, bei der wir auch zwei Naechte pennen konnten. Mit im Apartment, die 96jaehrige Mutter, die sich gefreut hat mal wieder deutsch zu hoeren und uns Lieder aus den 1930ern vorgesungen hat.

Nach zwei Tagen sind wir aber schon wieder in den Wald zum campen gefahren. Diesmal zu einem Anarchocamp, in Valongo, etwas ausserhalb von Porto. In einer wilden Schlucht, direkt am Fluss, zwischen Eukalyptusbaeumen, versammelten sich uebers Wochenende etwa 30 Leute. Unter anderem gab's 'ne Fuehrung durch die Gegend mit Erlaeuterungen zur Schieferindustrie (Schiefer = Gestein, das dort abgebaut wird), ausserdem Abseil- und Kletteruebungen an der Felswand, Diskussionen zur Krise und welche Moeglichkeiten die anarchistische Bewegung hat, sowie einen Musik- und Artistikworkshop. Organisiert war das Ganze vom Verein "Terra Nova". Dieser fuehrt sozial-oekologische Aktionen durch, wie z.B.Wanderungen durch die Gegend mit Erlaeuterungen zur Industrie und deren Folgen. Selbst bezeichnen sie sich scherzhaft als "libertaere Pfadpfinder".

Auf dem Camp haben wir auch Leute vom besetzten Haus "Casa Viva" kennengelernt. So war's dann auch kein Stress hierher zu kommen und eine Woche hier zu pennen. Eigentlich ist das nicht so gern gesehen, dass Leute nur zum Pennen herkommen, aber laenger bleiben und mithelfen ist OK. Wenn wir nicht grade hier im Casa Viva rumgehangen haben, waren wir oft in der besetzten Schule oder haben verzweifelt versucht zum Strand zu kommen, was in Porto garnicht so leicht ist, wenn mensch kein Geld fuer den oeffentlichen Nahverkehr ausgeben will. Als wir's dann doch mal geschafft hatten, war's eher entaeuschend. Aber Porto ist gross und es soll auch schoenere Straende geben, also nicht abschrecken lassen. Da es in Porto super viel Leerstand gibt (fast jedes zweite Haus ist leer, manche Strassen sogar zu ueber der Haelfte) war das Nachtleben quasi nichtexistent. Fuer unswar deshalb hauptsaechlich chillen im Casa Viva angesagt. Als wir dann aber mal einen etwas belebteren Platz gefunden haben, hat sich dass auch als Gluecksgriff erwiesen, weil wir gleich an eine Adresse von einer Kommune bei Porto gekommen sind.Die Leute, die dort sonst rumgehangen haben, waren die ueblichen Verdaechtigen, die wir aus den letzten Tagen oder vom Camp schon kannten.

Insgesamt ist Porto ganz ok. Es gibt einige coole Projekte (Gemeinschaftsgaerten, Haueser, Bibliotheken und Bars) und nette Menschen, die man nachts am Container trifft. Besetzungen, hauptsaechlich zu Wohnzwecken, sind hier richtig verbreitet. Wir haben kaum Leute getroffen, die damit noch nichts zu tun hatten. Die alternative Szene in Porto ist uebersichtlich aber sehr aktiv.

Eine Woche Porto ist uns aber genug, deshalb geht's heute (oder morgen) weiter nach Nisa, ein Kaff an der spanischen Grenze, wo wir wieder auf einer Farm wwoofen werden. In der Zeit wenn wir dort sind ist auch grad so eine Art "Healing-Woche". Hoffentlich wird's nicht zu hippiesk. Inzwischen haben wir aber auch genuegend Adressen, von Kommunen und Selbstversorger-Projekten in Portugal, gesammelt um Notfalls auch weiterduesen zu koennen.

 Bilder kommen demnaechst.

Es.Col.A., besetzte Schule --> http://escoladafontinha.blogspot.com/

Casa Viva, Hausprojekt --> http://casa-viva.blogspot.com/

Casa da Horta, Kino, Vokue, Workshops --> http://casadahorta.pegada.net/entrada/

Gato Vadio, Atelier, Bar --> http://gatovadiolivraria.blogspot.com/ 

Terra Viva (oekosozialer Verein, nette Leute dort und guter Anlaufpunkt) --> Rua dos Caldeireiros 213

10.9.11 00:17


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